im hessischen Ried ...
Wir haben wieder die Lieben besucht: das rote Höhevieh, das Wind und Wetter, Schnee und Eis trotzt und ziemlich vergnügt das Ried beweidet.
Fast 5 stunden waren wir mit der Züchterin auf den Weiden unterwegs. Ich zum fotografieren, die Zücheterin zum schaffen, es ist wirklich Knochenarbeit, was sie tagtäglich leistet.
Denn das Vieh muß saufen, also werden bei diesen eisigen Temperaturen Wasserlöcher in den Trögen und im kleinen Grundwassersee freigehackt!
Wasser wird aus dem Bach hochgepumpt aber erst, nachdem die Pumpe aufgetaut war, am Gebläse vom Pkw der Züchterin!
Silage (die lieben die Rinder) und Heu muß mit dem großen Trecker in die "Fressboxen" verteilt werden, und natürlich: Stroh aufgeschüttet, damit die Rinder es sich ein bissel muckelig machen können, und nicht auf dem eiskalten, steinharten Boden liegen müssen.
Die kleinen Bullchen waren zu viel Blödsinn aufgelegt (wie es halt so ist, mit den Halbstarken), quietschfidel sind sie und galoppieren über die Weide dass man denkt, sie würden dafür bezahlt.
Es macht sich sehr bemerkbar, dass das Vieh ganzjährig draussen ist, sie haben ihre eigenen Sozialstrukturen, sie leben "Artgerecht" (um den Begriff zu quälen) und: sie haben sich inzwischen an das Mashale und mich gewöhnt.
Oder besser an das Wesen, mit dem weißen Rüssel vorm Kopp!!
Und wir beide wandern (fast) ganz gelassen über die Weiden und zwischen den Rindern umher, na ja, solange keine neu geborenen Kälbchen da sind *lach* zumindest!!!
Und gerade stelle ich fest: auch die Bilder aus den vergangenen Shootings sind der Umgestaltung anheim gefallen *seufz* . Ich werde wieder Bilder posten, das wäre ja noch schöner, wenn die lieben Rinder verschwinden würden! Wo Masha und ich inzwischen doch schon (fast) absolut mutig auf den Weiden spazieren, und die Rinder isch an die Frau mit dem Rüssel vorm Kopp gewöhnt haben! Okay, solange keine Kälbchen dabei sind!
WIRD fortgesetzt!